Englisch-Dialoge für Kinder mit Begleitung

Fünf englische Dialoge zum gemeinsamen Lesen mit einem Kind: kennenlernen, über Familie sprechen, spielen, um Hilfe bitten und Schulsachen vorbereiten. Jeder enthält acht kurze Äußerungen mit zeilenweiser Übersetzung. Ein Elternteil oder eine Lehrkraft kann eine Rolle lesen und dem Kind helfen, ein Detail seiner Antwort zu ändern.

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Kennenlernen: Name, Alter und Lieblingsfarbe

Die Lehrerin kennenlernen

Teacher bezeichnet die Lehrerin, Lily das Kind. Sie lernen sich im Einzelunterricht kennen.

TeacherHello! My name is Anna. What's your name?
Hallo! Ich heiße Anna. Wie heißt du?
LilyI'm Lily.
Ich heiße Lily.
TeacherNice to meet you, Lily. How old are you?
Schön, dich kennenzulernen, Lily. Wie alt bist du?
LilyI'm seven.
Ich bin sieben Jahre alt.
TeacherWhat's your favourite colour?
Was ist deine Lieblingsfarbe?
LilyPurple. I like this purple pencil.
Lila. Ich mag diesen lila Stift.
TeacherLet's write your name with it.
Schreiben wir deinen Namen mit diesem Stift.
LilyOK. Can you help me?
Gut. Kannst du mir helfen?

Das Alter drückst du mit be aus: I’m seven, nicht I have seven. Wie im Deutschen „Ich bin sieben“ steht im Englischen also „sein“. I’m ist die Kurzform von I am. Zum Schluss schlägt die erwachsene Person eine konkrete Handlung mit dem bereits genannten Gegenstand vor.

I'm eight. My favourite colour is blue.
Ich bin acht Jahre alt. Meine Lieblingsfarbe ist Blau.Alter und Farbe lassen sich unabhängig voneinander ändern.
I like this green pencil.
Ich mag diesen grünen Stift.Zeige einen Stift in der passenden Farbe, um this anschaulich zu machen.

Für dieses erste Gespräch kann das Kind statt eigener Angaben den Namen der Figur verwenden. Es antwortet kurz; die erwachsene Person unterstützt mit einem bekannten Muster. Die Übersetzung hilft beim Verstehen und muss nicht nach jeder englischen Zeile vorgelesen werden.

Familie: über ein Bild sprechen

Eine Zeichnung oder ein erfundenes Bild eignet sich zum Sprechen über Familie. Das Kind kann die Personen nennen, die es einbeziehen möchte. Seine Antwort muss nicht zur Familienzusammensetzung im Beispiel passen.

Wer ist auf dem Bild?

Die Lehrkraft Teacher und das Kind Sam betrachten ein Familienbild für den Unterricht.

TeacherWho is this in your picture?
Wer ist diese Person auf deinem Bild?
SamThis is my grandma.
Das ist meine Oma.
TeacherAnd who is next to her?
Und wer ist neben ihr?
SamMy little brother. His name is Ben.
Mein kleiner Bruder. Er heißt Ben.
TeacherHave you got a sister too?
Hast du auch eine Schwester?
SamNo, I haven't. Just one brother.
Nein. Nur einen Bruder.
TeacherWhat do you like doing with your grandma?
Was machst du gern mit deiner Oma?
SamWe like making pancakes.
Wir backen gern Pfannkuchen.

This is stellt eine Person auf dem Bild vor. Have you got...? fragt, ob das Kind einen Bruder oder eine Schwester hat; No, I haven’t greift have auf. His name bezieht sich auf einen Jungen, her name auf ein Mädchen oder eine Frau. Wie bei deutschem „sein Name“ und „ihr Name“ richtet sich die Wahl hier nach der Person, nicht nach dem Nomen name. Dass „Mädchen“ grammatisch sächlich ist, macht im Englischen aus her kein his.

This is my grandad. We like reading together.
Das ist mein Opa. Wir lesen gern zusammen.Die Person und die gemeinsame Aktivität austauschen.
I haven't got any brothers or sisters.
Ich habe keine Geschwister.Eine vollständige Antwort, wenn das Ausgangsbeispiel nicht passt.

Mit Erwachsenen spielen: einen Turm bauen

Beim Spielen können Gesten die Bedeutung zeigen. Die erwachsene Person schlägt einen Turm vor; das Kind wählt die Bausteine und möchte eine Brücke ergänzen. Ziel ist die gemeinsame Spielabsprache, nicht das Aufzählen aller Farben.

Ein Turm und eine Brücke aus Bausteinen

Dad ist der Vater, Mia das Kind. Sie spielen mit großen Bausteinen.

DadShall we build a tower?
Wollen wir einen Turm bauen?
MiaYes! Can we use the big blocks?
Ja! Können wir die großen Bausteine nehmen?
DadOf course. Which block goes at the bottom?
Natürlich. Welcher Baustein kommt nach unten?
MiaThe red one. It's the biggest.
Der rote. Er ist der größte.
DadGood. Your turn to add a block.
Gut. Jetzt bist du dran, einen Baustein dazuzusetzen.
MiaCan you hold the tower, please?
Kannst du bitte den Turm festhalten?
DadYes. There, it's steady now.
Ja. So, jetzt steht er fest.
MiaLet's make a bridge next!
Jetzt bauen wir eine Brücke!

Your turn bedeutet „Du bist dran“. The red one ersetzt the red block. Nach can stehen use und hold ohne to. Auch auf let’s folgt die Grundform: make.

Your turn to choose a colour.
Du bist dran, eine Farbe auszusuchen.Ihr könnt nicht nur Spielzüge, sondern auch die Auswahl der Bauteile abwechseln.
Let's build a house instead.
Bauen wir stattdessen ein Haus.Instead ändert das vorgeschlagene Spiel oder Bauwerk.
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Um Hilfe bitten: den Rucksack schließen

Can you help me, please? gibt dem Kind eine direkt nutzbare Bitte. Danach kann es die Schwierigkeit benennen. Die erwachsene Person antwortet konkret und hilft bei der Handlung, statt nur den Satz zu korrigieren.

Der Reißverschluss klemmt

Mum ist die Mutter, Leo das Kind. Es packt zu Hause seinen Rucksack.

LeoMum, can you help me, please?
Mama, kannst du mir bitte helfen?
MumOf course. What's wrong?
Natürlich. Was ist los?
LeoI can't close my bag.
Ich bekomme meinen Rucksack nicht zu.
MumYour scarf is in the way. Can you move it?
Der Schal ist im Weg. Kannst du ihn wegnehmen?
LeoLike this?
So?
MumYes. Now pull the zip slowly.
Ja. Zieh den Reißverschluss jetzt langsam zu.
LeoI can do it now! Thank you.
Jetzt kann ich es! Danke.
MumYou're welcome. Your bag is ready.
Gern geschehen. Dein Rucksack ist fertig.

I can’t close beschreibt die aktuelle Schwierigkeit; I can do it now das Ergebnis nach der Hilfe. Like this? fragt, ob die Bewegung richtig ist. Zip ist die britische Bezeichnung für Reißverschluss; im amerikanischen Englisch sagt man meist zipper.

I can't open this box.
Ich kann diese Kiste nicht öffnen.Ändere die Schwierigkeit und behalte I can’t bei.
Can you show me, please?
Kannst du es mir bitte zeigen?Eine eigene Bitte, um die Handlung vorführen zu lassen.

Schule: Zeichensachen vorbereiten

Du kannst dieses Gespräch mit einem echten Mäppchen und Heft lesen. Geht das Kind noch nicht zur Schule, ersetze school durch art class, einen Zeichenkurs.

Was muss zum Unterricht mit?

Dad hilft dem Kind Eva, vor der Schule die Sachen zu prüfen. Das ist eine Lernsituation, keine verbindliche Liste von Schulvorschriften.

DadHave you got art at school today?
Hast du heute Kunst in der Schule?
EvaYes. We're drawing trees.
Ja. Wir werden Bäume zeichnen.
DadWhat do you need?
Was brauchst du?
EvaMy sketchbook and coloured pencils.
Mein Zeichenheft und Buntstifte.
DadWhere are your pencils?
Wo sind deine Stifte?
EvaThey're in my pencil case. Can you pass it to me?
Sie sind im Mäppchen. Kannst du es mir geben?
DadHere you are. Is your sketchbook in your bag too?
Hier, bitte. Ist dein Zeichenheft auch in der Tasche?
EvaYes, it is. I'm ready!
Ja. Ich bin fertig!

They’re bezieht sich auf pencils im Plural. It in pass it to me bezieht sich auf das einzelne Mäppchen. Bei Gegenständen übernimmt das englische it hier kein deutsches grammatisches Geschlecht: pencil case und sketchbook heißen beide it, unabhängig von „das Mäppchen“ oder „das Heft“. Yes, it is antwortet zum Heft und greift is auf.

They're on the table.
Sie sind auf dem Tisch.Eine Antwort über mehrere Stifte.
It's in my bag.
Es ist in meinem Rucksack.Eine Antwort über einen einzelnen Gegenstand, etwa das Heft.

Dialoge mit Erwachsenen in verteilten Rollen lesen

Beginne mit einem Gespräch und erkläre sein Ziel auf Deutsch: kennenlernen, ein Spiel wählen oder um Hilfe bitten. Lies beide Rollen vor und lass das Kind anschließend eine auswählen. Ist das Lesen noch schwierig, stellt die erwachsene Person die Frage und das Kind antwortet nach einem Vorbild.

Lass bei der ersten Wiederholung den ganzen Text sichtbar. Decke beim nächsten Mal nur die Übersetzungen bekannter Zeilen ab. Ändere jeweils ein Detail: die Stiftfarbe, die gezeichnete Person oder den Gegenstand in der Tasche. Zeige den Gegenstand oder führe die Bewegung aus, damit die Bedeutung anschaulich bleibt.

Korrigiere mit einer kurzen richtigen Antwort. Verwechselt das Kind I can und I can’t, zeige, was es schon kann, und wiederholt den passenden Satz gemeinsam. Setzt danach das Gespräch fort, statt aus jeder Zeile eine einzelne Regel zu machen.

Details ändern, ohne das ganze Gespräch neu zu schreiben
Situation Austausch Worauf du achten solltest
VorstellungSeven → eight; purple → blueDie Zahl bezeichnet das Alter; die Farbe passt zum Gegenstand.
FamilieGrandma → grandadGeht das Gespräch weiter, wird aus her him und aus she he.
SpielTower → houseDie nächste Äußerung passt zum neuen Bauwerk.
HilfeClose my bag → open this boxDie erwachsene Person schlägt eine zur neuen Schwierigkeit passende Bewegung vor.
SchulsachenPencils → booksFür mehrere Gegenstände bleibt they erhalten.

Was kannst du danach lesen und üben?

Wenn bekannte Äußerungen sicher gelesen werden, ergänze eine persönliche Frage oder tauscht die Rollen. Weitere Dialoge behandeln Schulfächer und Stundenpläne. Grundlegende Sätze und Anfängerdialoge helfen Erwachsenen, die nächsten Situationen auszuwählen.

Die Schaltfläche „Satzübungen öffnen“ führt zum Satzkatalog von Luveng. Diese Auswahl ist zum begleiteten Lesen gedacht. Sie bedeutet weder einen Kindermodus noch ein Kinderabo oder Lektionen zu all diesen Dialogen. Die erwachsene Person wählt weitere Aufgaben nach Inhalt und Lernbereitschaft des Kindes aus.